Die Wiener Tradition
als Werkstatt.
scholarium führt seit zwanzig Jahren ein interdisziplinäres Programm fort, das die akademische Welt fast vergessen hat: Ökonomie, Psychologie, Geopolitik, Technologie und Kultur als eine Wirklichkeit denken, geprüft an realen Entscheidungen.
Aus dieser Bildungsarbeit sind ein Salon, Unternehmen und Standorte auf mehreren Kontinenten gewachsen. Erkenntnis bleibt dabei nicht Theorie: Sie wird zu Handlungsfähigkeit.
Scholien. Die monatlichen Glossen von Rahim Taghizadegan am Rand der Gegenwart, in der Denkweise der Wiener Schule.
Monatlich. Abbestellung in jeder Ausgabe möglich.
Die Scholien bleiben der freie Einstieg. Der Salon öffnet den geschützten Kreis.
§Was scholarium leistet
Die Wiener Tradition war einmal eines der schärfsten Werkzeuge des Westens zur Analyse menschlichen Handelns. Bevor sie nach 1938 emigrierte und später zur ideologischen Marke der „Austrian School“ verflachte, war sie ein interdisziplinäres Programm: Wirtschaft, Psychologie, Recht, Geld und Kultur als eine Wirklichkeit denken, in der Entscheidungen Folgen haben und Wissen verteilt ist.
Heute liegen die Anwendungen offen. Bitcoin lässt sich erst mit Mengers Theorie der Geldentstehung verstehen. Eine Standortwahl wird präziser, wenn Hayeks Arbeit über verteiltes Wissen mitwirkt. Mises' Praxeologie prüft jede Lage gegen ihre tatsächlichen Bedingungen. Und was Unternehmer tun, hat Kirzner als Entdeckungsverfahren beschrieben.
Man könnte daraus Vorlesungen, Lehrpläne und Zertifikate machen. Theorie, die etwas taugt, reift jedoch an realen Entscheidungen: am eigenen Unternehmen, an der Vermögensanlage, an Verlagsarbeit, Technologie und dem Aufbau konkreter Orte. Wer in den Salon eintritt, kommt in diesen Arbeitszusammenhang.
Information ist heute im Überfluss zu haben und gerade darum wenig wert. Was zählt, ist die Auswahl, die Verdichtung, die Verbindung und die Reihung: die Realität ohne Ideologie und Utopie verstehen und daraus nüchtern unternehmerisch handeln.
Der geteilte Salon.
Der Salon war immer mehr als eine Veranstaltung. In der Wiener Tradition war er ein intimer Raum, in dem Theorie, Praxis und Kultur einander begegneten: ein Gespräch unter Menschen, die etwas zu sagen hatten und einander zuhören konnten.
Heute verbindet er einen verstreuten Kreis zwischen Wien, Zug, Istrien, Madeira und Nova Scotia. Der Salonsitz 144 ist die einmalige Schwelle in diesen geschützten Kreis; das vollständige Angebot und seine Bedingungen haben eine eigene Seite.
144 Plätze · CHF 1.440 einmalig
Den Salon kennenlernen§ Aus der Werkstatt
Aus Denken werden Betriebe.
Ein Kontor war ein Knotenpunkt: Wohnsitz, Lager, Rechtsraum und Verbindung zu einem Netzwerk, das größer war als der Ort, an dem es stand.
scholarium ist in diesem Sinn ein lernendes Kontor. Aus der Bildungsarbeit wachsen Fähigkeiten, die zuerst in den eigenen Unternehmen und an den eigenen Orten gebraucht werden. Nur was sich dort bewährt, wird zum gemeinsamen Angebot.
Bitcoin bildet die monetäre Basis. Die Arbeitsfelder, der Weg vom eigenen Bedarf zum Angebot und das zugrunde liegende Verantwortungsmodell stehen auf der Kontor-Seite.
§Rahim Taghizadegan

Rahim Taghizadegan ist österreichischer Ökonom, Physiker, Autor und Unternehmer mit Sitz in Zug. Als Schüler von Roland Baader und Hans-Hermann Hoppe lehrte er die Österreichische Schule an Universitäten in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein und arbeitet seit 2011 in Lehre und Publikation zu Bitcoin.
Das Ungewöhnliche ist die Deckung von Lehre und Praxis: Er unterrichtet Unternehmertum als Unternehmer, riskiert eigenes Kapital und baut an den Unternehmen und Orten mit, über die andere bloß referieren.
Vollständiges Profil →

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