scholarium · anno MMVI · Wien · Zug

§Anno MMVI · Wien · Zug

Die Wiener Tradition
als Werkstatt.

scholarium verbindet seit zwanzig Jahren Theorie und Praxis der Österreichischen Schule. Das Denken bleibt dabei an eigenes Risiko und eigene Verantwortung gebunden: geprüft an Finanzkrisen, an eigenen Unternehmen und am Aufbau realer Orte.

Diese Werkstatt arbeitet für Menschen, die Unternehmen und Familien gründen, Vermögen verantworten und ihre Handlungsfähigkeit über Generationen erhalten wollen.

Scholien. Die monatlichen Glossen von Rahim Taghizadegan am Rand der Gegenwart, in der Denkweise der Wiener Schule. Ursprünglich kleine Büchlein, heute digitale Verdichtungen aus Theorie und Praxis. Kostenlos, aber wertvoll.

Monatlich. Abbestellung in jeder Ausgabe möglich.

§Was scholarium leistet

Die Österreichische Schule ist die Wiener Verdichtung einer älteren europäischen Erfahrung: Die Praxis des Handels war Jahrtausende älter als ihre Theorie. Von Salamanca über die schottische Aufklärung bis Wien gewann unternehmerische Erfahrung theoretische Form. Wirtschaft, Psychologie, Recht, Geld und Kultur wurden als eine Wirklichkeit betrachtet, in der Entscheidungen Folgen haben und Wissen verteilt ist.

Heute liegen die Anwendungen offen. Eine Standortwahl beginnt mit Hayeks Frage, wer was weiss und an welchem Ort. Ob Übergabe oder Neugründung: Mises' Praxeologie prüft jede Lage gegen ihre tatsächlichen Bedingungen. Was von Geld und Bitcoin zu halten ist, klärt Mengers Theorie der Geldentstehung. Und was Unternehmer tun, hat Kirzner als Entdeckungsverfahren und Mises als Schultern von Ungewissheit beschrieben.

Theorie, die etwas taugt, reift an realen Entscheidungen: Das Haus hat sie an den eigenen Unternehmen, am eigenen Vermögen, an Verlagsarbeit und am Aufbau dauerhafter Orte geprüft. Technologie ist darin Kapital: ein Produktionsumweg, der Wissen in Werkzeuge bindet und die Reichweite menschlichen Handelns vergrössert. Das Gespräch darüber führt der Salon weiter; es setzt eigenes Urteil und eigene Verantwortung voraus.

Information ist heute im Überfluss zu haben und gerade darum wenig wert. Was zählt, ist die Auswahl, die Verdichtung, die Verbindung und die Reihung: die Realität ohne Ideologie und Utopie verstehen und daraus nüchtern unternehmerisch handeln. Diese Arbeit leistet scholarium seit zwei Jahrzehnten: monatlich frei in den Scholien, vertieft im Salon.

MMVIGegründet
IVLänder der Lehre
MMXIBitcoin in Lehre
144Salonsitze

§Salon

Der gemeinsame Salon.

In der Wiener Tradition ist der Salon ein intimer Raum, in dem Theorie, Praxis und Kultur einander begegnen: ein Gespräch unter Menschen, die etwas zu sagen haben und einander zuhören können. Diese Intimität ist Voraussetzung der Erkenntnis, die auf Empfindlichkeiten keine Rücksicht nehmen kann; Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit.

Viele wollen die Österreichische Schule an einer Universität studieren, doch das verkennt die Universität: Akademisiertes oder ideologisiertes Vorlesen, rein theoretisch-abstrakt oder enthusiastisch-einseitig, ist nutzlos. Der Ort eines wirklich nützlichen Studiums, im ursprünglichen Sinn des Erkenntniseifers, ist der Salon: der intime Rahmen, in dem Theorie und Praxis, Wissenschaft und Gesellschaft im Schutz der Privatsphäre zusammenkommen und der freundschaftliche Streit und der kritische Erfahrungsaustausch ihren Platz haben.

Heute führt ein verstreuter Kreis zwischen Wien, Zug, Istrien, Madeira und Orten in aller Welt dieses Gespräch fort: im Studium Generale, der Seminarreihe des Salons, in Privatissima und auf gemeinsamen Reisen. Die Inskription in den auf 144 Sitze begrenzten Salon ist einmalig; wie an der alten Universität wird sie nicht erneuert, und mehr Sitze werden nie vergeben.

144 Sitze · CHF 1.440 einmalig

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§ Aus der Werkstatt

Aus Denken werden Betriebe.

Ein Kontor war ein Knotenpunkt: Wohnsitz, Lager, Rechtsraum und Verbindung zu einem Netzwerk, das grösser war als der Ort, an dem es stand.

Aus der Bildungsarbeit sind Betriebe geworden: Seminare und Editionen, Archive und Bibliothek, Unternehmen und Orte, die das Haus selbst führt und verantwortet. scholarium ist in diesem Sinn ein lernendes Kontor.

Für Gründer und Eigentümerfamilien führt der Weg aus dem Salon weiter in konkrete Verantwortung: Eine Übergabe, eine Nachfolge oder ein Werk, das dauern soll, wird zum Mandat mit vereinbartem Ergebnis.

§Rahim Taghizadegan

Rahim Taghizadegan

Rahim Taghizadegan ist österreichischer Ökonom, Physiker, Autor und Unternehmer mit Sitz in Zug. Als Schüler von Roland Baader und Hans-Hermann Hoppe lehrte er die Österreichische Schule an Universitäten in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein und arbeitet seit 2011 in Lehre und Publikation zu Bitcoin.

Das Ungewöhnliche ist die Deckung von Lehre und Praxis: Er unterrichtet Unternehmertum als Unternehmer, riskiert eigenes Kapital und baut an den Unternehmen und Orten mit, über die andere bloss referieren.

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